Kurzgeschichten und Gedichte

Kurzgeschichte

Eine verhängnisvolle Liebe

Bild Kapitel 1

Kapitel 1: Das erste Treffen

Anna, eine junge Frau mit strahlendem Lächeln und funkelnden Augen, betrat das kleine Café in der Altstadt, ohne zu ahnen, dass dieses Treffen ihr Leben verändern würde. Ihr bester Freund Max hatte sie zu einem spontanen Abendessen eingeladen, und wie immer war Anna bereit für ein bisschen Spaß. Doch als sie den Tisch erreichte, saß dort nicht nur Max, sondern auch sein neuer Freund Lukas.

Er war charmant, attraktiv und ungefähr in ihrem Alter. Von Anfang an knisterte es zwischen ihnen. Sie unterhielten sich angeregt, lachten, und als der Abend sich dem Ende neigte, waren Anna und Lukas die letzten beiden im Café. Kurz bevor sie aufbrachen, flüsterte Lukas mit einem schüchternen Lächeln: «Würdest du mich morgen wiedersehen wollen?»

Anna zögerte, spürte aber, dass da etwas Besonderes war, und antwortete schließlich: «Ja, das würde ich sehr gerne.»

Bild Kapitel 2

Kapitel 2: Das Missverständnis

Die kommenden Wochen waren eine aufregende Zeit für Anna und Lukas. Sie trafen sich fast täglich und schienen wie füreinander geschaffen zu sein. Doch eine Unruhe schlich sich in ihre Treffen ein, die sie nicht so recht benennen konnte. Max, ihr bester Freund, schien plötzlich distanziert und kühl.

Eines Abends, als Anna versuchte, mit ihm darüber zu sprechen, brach Max in einem plötzlichen Anfall von Frustration aus: «Warum fragst du mich, was los ist, Anna? Du weißt genau, dass ich Gefühle für Lukas habe!»

Anna starrte ihn schockiert an. Sie hatte keine Ahnung gehabt, dass Max mehr als nur freundschaftliche Zuneigung für Lukas empfand. Sie fühlte sich zwischen zwei Menschen hin- und hergerissen, die ihr beide viel bedeuteten, und in ihr wuchs die Sorge, dass ihre Liebe zu Lukas die Freundschaft mit Max zerstören könnte.

Bild Kapitel 3

Kapitel 3: Ein glücklicher Neuanfang

Nach Tagen voller Gedanken und schlafloser Nächte beschloss Anna, mit Lukas und Max gemeinsam zu sprechen. Sie erklärte ihnen ihre Gefühle und wie schwer ihr die Situation fiel. Lukas nahm Annas Hand und sprach beruhigend: «Max, ich habe deine Gefühle nicht gekannt, aber ich schätze dich sehr. Es liegt mir fern, unsere Freundschaft wegen Liebe aufs Spiel zu setzen.»

Max, der die Ernsthaftigkeit der Worte sah, blickte auf und nickte: «Ihr beide seid mir wichtig. Vielleicht war das einfach mein Weg, mit Einsamkeit umzugehen. Ich wünsche euch beiden nur das Beste.»

Die drei beschlossen, von nun an offen miteinander zu sprechen und sorgten dafür, dass ihre Freundschaft trotz der komplizierten Gefühle bestehen konnte. Anna und Lukas fühlten, wie die Verhängnisse dieser Dreiecksbeziehung langsam verschwanden, und was einst ein schmerzhaftes Missverständnis war, verwandelte sich in ein neues Band der Freundschaft und Liebe.

Und so fand eine Liebe, die beinahe verhängnisvoll geworden wäre, doch noch ihren Weg.

Autor: Ralph von Mezz

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